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Lird van Goles sind Ästheten – zumindest was ihr Artwork anbelangt. Momentan sind sie Ästheten auf dem Analog-Synthie-Trip, wie ihre neusten zwei Tracks – oder sollte man sagen Klangfetzen? – beweisen. Man kann sie gratis downloaden und sie bilden Part 2 ihres aktuellen Projekts «The Milk and Soul Sessions» – der erste Part erschien limitiert auf Vinyl. Und sie zeugen vor allem davon: Wie wunderbar eigensinnig, wandelbar und unangepasst Lird van Goles sind.  Schon am Anfang, 2005, waren sie alles andere als eine dieser durchschnittlichen Gitarrenrockbands – aber irgendwie noch fassbar mit ihrem verschrobenen und trotzdem melodiösen Stonerrock. Seither mäandrieren sie leichtfüssig zwischen Kraut und Stone, zwischen Synthie und Feedback, zwischen straight-ahead und windschief. Vor den «Milk and Soul»-Sessions (von denen der geneigte Hörer noch einige erwartet) haben sie 2007 das erste Album «Who Set That Fire» veröffentlicht.  Und kommen tun sie im Fall aus Schwyz, die guten Referenzen holten sie sich indes zu Recht schon längst in den deutschen Feuilletons.

Label: Little Jig Records

Jonas Wydler, Das Kulturmagazin

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